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Wie ein Text klingt

Woher der Ton kommt: Copywriting-Stil, Beschreibung am Projekt und deine Anweisung im Chat.

Woher der Ton kommt

Der Klang entscheidet, ob ein Text nach seriösem Fachtitel klingt oder nach kumpelhaftem Ratgeber, ob nüchtern oder mit Druck, ob per Sie oder per Du. Zwei Texte können dasselbe sagen und trotzdem völlig anders wirken. In copywriting-ki kommt dieser Klang aus drei Quellen.

  • Der Copywriting-Stil. Die Hauptquelle. Er sagt, wie ein Verkaufstext gebaut und geführt wird und in welcher Tonlage. Stile liegen in der Stilbibliothek links unter Stile. Im Chat wählst du sie über den Button Stil.
  • Die Beschreibung am Projekt. Sie steht am Ordner, am Kunden und am Produkt. Dort hältst du fest, wer kauft, wie angesprochen wird, was Pflicht ist und was tabu.
  • Deine Anweisung im Chat. Sie geht beidem vor.

Den Ton dauerhaft hinterlegen

Damit du dieselbe Ansage nicht in jedem Chat wiederholen musst, hinterlegst du den Ton fest. Dafür gibt es zwei Wege:

  • Ton einer Marke festhalten. Leg einen Copywriting-Stil an und ordne ihn im Reiter Stile dem Kunden, dem Produkt oder einem Ordner zu. Ein Chat an diesem Projekt oder an einem Projekt darunter bekommt ihn vorausgewählt, solange kein näheres Projekt einen eigenen Standard-Stil hat. Beispiel: Hängt der Stil „Sachlich und seriös“ am Kunden „Musterverlag“, bekommt auch ein Chat zum Produkt „Gartenratgeber“ darunter diesen Stil vorausgewählt.
  • Feste Vorgaben zur Ansprache. Schreib sie in die Beschreibung, zum Beispiel „Ansprache: durchgehend Sie“ oder „keine Ausrufezeichen“.

Stil und Beschreibung: zwei verschiedene Dinge

Der Copywriting-Stil ist eine Schreib-Schule. Nicht „so klingt Kunde X“, sondern „so baut man einen Verkaufstext auf, so führt man den Leser“. Du kannst ihn je Text wechseln.

Die Beschreibung ist das Wissen über Kunde und Angebot. Sie geht in den Chat, in den Briefing-Agenten und in die Kampagne, immer zusammen mit den Ebenen darüber.

Beide beißen sich nicht. Der Stil macht die Machart, die Beschreibung liefert die Fakten und die Vorgaben. Widersprechen sich zwei Beschreibungen, gilt die engere Ebene: das Produkt vor dem Kunden, der Kunde vor dem Ordner darüber. Mehr dazu in der Anleitung zu den Projekten.

Den Ton direkt im Chat steuern

Du musst nicht für jede Kleinigkeit ins Projekt. Am Ton kannst du auch mitten im Schreiben drehen, einfach indem du es der KI sagst. In normalen Sätzen, wie einem Kollegen.

Ein paar Beispiele, wie das klingt:

  • „Sprich den Leser durchgehend mit Du an.“
  • „Kürzere Sätze, mehr Punch. Weniger Nebensätze.“
  • „Das ist mir zu werblich. Nimm den Druck raus, mehr sachlich.“
  • „Mehr Wärme, weniger Behörde.“
  • „Bau einen trockenen Unterton ein, so wie in meinem letzten Mailing.“

Deine Anweisung im Chat schlägt Stil und Beschreibung. Sie gilt aber nur in diesem Chat. Merkst du, dass du dieselbe Ansage immer wieder gibst, gehört sie in den Stil oder in die Beschreibung.

Nebenan

Wie du Kunden, Produkte und Ordner anlegst und beschreibst, steht in der Anleitung zu den Projekten. Wie Copywriting-Stile entstehen, wie du sie änderst und zuordnest, findest du links unter Stile. Ganze Arbeitsweisen für einzelne Textarten gibst du über Skills vor.

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